Akiko-Atelier

*Genuß, *Entspannung *Erholung*BeiAkiko

Hobby:

Reisen ,gute Küche, gute Weine, interessante Gespräche, Literatur, ,  Gärten, Innenarchitektur, Mode, Politik

Sport:

 Laufen, Bergwandern.

Eigenschaften, die mich am besten beschreiben:   anschmiegsam, zärtlich, leidenschaftlich, optimistisch, lebensfroh, humorvoll, unternehmungslustig, souverän,  unkompliziert, ehrlich.

 

Further interests:

Travelling  haute cuisine, good wines, interesting conversation, literature, gardening, interior design, fashion, 

Sports:  Running,  Hiking

My Characteristics:  empathetic, flexible, cuddly, tender, passionate, optimistic, humorous, uncomplicated, honest.

 

Sports:  la course, la randonnée,

Autres intérêts : Voyager  la bonne nourriture, des bons vins, une conversation intéressante, la littérature, l'art,  jardins, design d'intérieur, la mode, la politique

 

 

Tabus:

Ich bin leidenschaftlich,

fantasievoll und experimentierfreudig,

dennoch lege ich sehr viel Wert auf meine

und Ihre Gesundheit und Diskretion,

darum bitte ich Sie meine Grenzen zu akzeptieren

                                                                                           "Shiatsu" -Private Spa Suite

 
Interessen Reisen, Lesen,  Theater, Kultur,  Wellness
Parfüm Düfte von Chanel (Chance, Allure, Mademoiselle) und Dior
Blumen Rosen und Orchideen
Dessous  Agent Provocateur, Wolford, La Perla
Lieblingsdesigner  Gucci, Prada, Louis Vitton, Armani, Burberry
Lieblingsküche Italienisch, Französisch, Seafood, Gourmetküche
Lieblingsgetränk Champagner, Rot und Rose Wein

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Aki 's Japan Blog Juli 2019

Geerdete japanische Wohnkultur

Wie stellen Sie sich eine typisch japanische Wohnung vor? Das Bild eines kleinen Zimmers mit asketischer Einrichtung und Tatami-Matten fällt vielen dazu spontan ein. Spätestens seit dem Erfolg der Aufräum-Expertin Marie Kondo meinen wir zu wissen, wie ordentlich und minimalistisch man in Japan wohnt. Kein Wunder, denn gerade in einer Metropole wie Tokyo mit über 9 Millionen Einwohnern bleibt nicht viel Platz für Üppiges und Überflüssiges.

Aber die Einrichtung einer japanischen Wohnung ist nicht bloß der Not geschuldet, sondern entspringt der Tradition. Schon kleinere Dinge wie die typische Sitzhaltung bestimmen, wie Möbel gestaltet werden müssen. Den japanischen Seiza-Sitz kennt wohl jeder: Sich hinkniend, die Beine aneinandergelegt und die Fußrücken flach auf dem Boden ausgestreckt. Viele Ausländer, die diese Sitzhaltung nicht gewohnt sind, fragen sich, wie man ihn bloß so lange beibehalten kann. Viele Japaner sitzen so aber nach wie vor auf dem Boden, genauso wie sie gern auf einem Futon schlafen. Dass Schuhe innerhalb der Wohnung in Japan, wo sich viel auf dem Boden abspielt, tabu sind, versteht sich da von selbst.

Warum möchte man in Japan eigentlich der Erde so nah sein? Diese Boden-Kultur ist typisch für ostasiatische Länder und hat viele Gründe. Sie ist nicht nur platzsparender, sondern auch sicherer: in einem Land wie Japan, in dem Erdbeben häufig vorkommen, kann es Leben retten, wenn es so wenig hohe Möbel wie möglich gibt, die im schlimmsten Fall auf die Bewohner fallen könnten. Man könnte auch mit der japanischen Neigung zur Naturverbundenheit und Erdung argumentieren. In einer Wohnung mit Tatami-Matten würden viele schwere Möbel diese außerdem beschädigen.

Aki 's Japan Blog Juni 2019

  •  
  • Die japanische Geschenkkultur 

Geschenke sind sehr wichtig in Japan. 

 

Menschen und Götter

 Während im Christentum das Geben höher geschätzt wird als das Nehmen, tauscht man hier Gaben an die Götter gegen Gefälligkeiten. wird zum Beispiel das Teilen von Lebensmitteln mit Göttern genannt: Man hat Göttern im alten Japan Opfer in Form von Lebensmitteln dargebracht, um diese danach gemeinsam zu verspeisen. Daher kommen beispielsweise die Geldgeschenke an Kinder zu Neujahr,  die ursprünglich auch eine solche religiöse Gabe waren. Früher bekamen die Kinder jedoch  – Reiskuchen, die die göttliche Seele symbolisierten.

 

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Aki 's Japan Blog Mai 2019

Die Sonne geht unter und ein langer Arbeitstag in einer japanischen Großstadt neigt sich dem Ende zu. Wohin zieht es die Massen von Büroarbeitern, genannt Salarymen, ihre Vorgesetzten und Kollegen? Natürlich in die Kneipen der Stadt. Und zwar nicht irgendwelche: Izakaya sind die traditionellen, japanischen Gastro-Bars.

 

Izakaya in Japan: Restaurant oder Kneipe?

Izakaya können verschiedene Formen annehmen: Von kleinen, traditionellen Familienbetrieben bis zu großen, lauten Ketten-Etablissements. Es ist in Japan das populärste Ausgehziel: Über 80.000 Izakaya säumen dort die Straßen. Tagsüber sind viele Izakaya geschlossen und öffnen erst zum Feierabend ihre Pforten. Man findet sie vor allem in der Nähe von Bahnhöfen oder Hotels, in Ausgehvierteln oder Einkaufszentren. Traditionelle Izakaya sind an einer roten Laterne, der Akachochin, am Eingang und traditioneller, japanischer Musik im Hintergrund zu erkennen. Dort kann man statt in einer Speisekarte auf Papierstreifen lesen, welche Gerichte dort angeboten werden. Für ausländische Besucher sind dagegen besonders die großen Bars attraktiv, die mit buntem Menü, hilfreichen Fotos und sogar englischen Erklärungen locken.

Wer ein Izakaya in Japan betritt, dem eröffnet sich die Welt der gepflegten, lokalen Ausgeh-Kultur. Oft haben Izakaya eine Bar, an die man sich als Besucher setzen und direkt in die Küche schauen kann, lange Tische oder Plätze für wenige Personen. Im Sommer gesellt man sich auch gern draußen zur Trinkgesellschaft. Manche Kneipen haben auch Stehtische, während Izakaya jedoch wörtlich „Sake-Laden zum Hinsetzen“ bedeutet. Sie können aber als eine Art Restaurant angesehen werden, da man hier auch gut essen kann. In der modernen Variante können Gäste sogar am Tablet bestellen statt beim Kellner.

Viele Izakaya in Japan haben getrennte Räume, die man mit Schiebetüren schließen kann. Auf den Tatami-Matten darin prangt in der Mitte ein niedriger Tisch. Hier knien sich die Kollegen oder Freunde hin und genießen in einer privaten Atmosphäre Speis und Trank. Je später die Stunde, desto lauter hört man die fröhlichen Gruppen reden und lachen.

Aki 's Japan Blog April 2019

Die süße Welt der Wagashi

Mochi: Die Wagashi-Familie aus Reis
 

Kennen Sie schon Mochi? Die Reisküchlein sind der Klassiker unter den japanischen Spezialitäten und an Festen wie Neujahr nicht mehr wegzudenken. Sie bestehen aus klebrigem Mochigome-Reis, der geformt und gedämpft wird. Dabei müssen sind sie nicht unbedingt süß sein. Die Küchlein haben so viele Variationen wie kaum eine andere japanische Süßigkeit. Vor allem die Jahreszeit spielt eine Rolle: Im Frühling nascht man zum Beispiel gern Sakura Mochi, am „Tag der Kinder“, dem 5. Mai, dagegen blattförmige, dunkle Bekomochi mit braunem Zucker. Wie die meisten Wagashi können Mochi auch gefüllt sein: Dann heißen sie Daifuku. Ein beliebtes Mitbringsel in verschiedenen Farben und Geschmacksrichtungen.

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Aki 's Japan Blog März 2019

Wann ist die beste Reisezeit für Japan?
 

die Kirschblütensaison zwischen März und April bekannt. Hanami 花見, das zelebrierte Betrachten der Kirschblüte, geht bis in die Nara-Zeit (nara jidai 奈良時代, 710-794) zurück.
om Süden der japanischen Inseln her bewegt sich die Kirschblüte zusammen mit dem Frühlingswetter nach Norden. In der Gegend um Tōkyō 東京 öffnen sich die Blüten meist zwischen dem 27. März und dem 6. April, Hokkaidō 北海道 wird erst ab Mitte Mai mit der Blütenpracht bedacht
Da die zarten Sakura-Blüten 桜 nur einmal im Jahr für kurze Zeit zu bewundern sind, sollte ihre Betrachtung ursprünglich ein sentimentales Vergänglichkeitsgefühl, auf Japanisch Hakanasa 儚さ, auslösen. Das Leben der Menschen erscheint beim Betrachten der Sakura ebenso zart und kostbar wie die herabschwebenden Blüten.

Tatsächlich sollte man keine Gelegenheit verpassen, den Anblick zu genießen: Mankai 満開, das volle, saftige Erblühen der Kirschbäume, dauert nur wenige Tage. Regnet es zur falschen Zeit nach dem Aufblühen, nimmt die Pracht ein viel zu frühes Ende. Starker Wind bewirkt dasselbe. Um Enttäuschungen zu vermeiden, berichten japanische Wettervorhersagen engmaschig über Sonnenstand, erwarteten Niederschlag und Entwicklung der Sakura-Blüten.
In letzter Zeit wird Hanami jedoch eher mit dem Genuss von Alkohol assoziiert, und so findet man unter fast jedem Baum fröhliche Feiergesellschaften auf ihren blauen Plastikmatten, die sich an den Blüten – und den ergatterten Plätzen – erfreuen. Hanami ist eine gute Gelegenheit, mit Japanern in Kontakt zu kommen.

Aki 's Japan Blog Feb 2019

 Augenblick von Japan

"Stimmungsvolle Momente festhalten, den Zauber eines Augenblicks auf ein Bild bannen und ein Motiv so gekonnt in Szene setzen, dass es den Betrachter fesselt, das macht für mich gute Landschaftsfotografie aus. Es ist mir wichtig, die Szenerie so realistisch wie möglich abzubilden und die pure Schönheit der Natur zu unterstreichen. Übertriebene HDR-Bilder sind nichts für meinen Geschmack, genauso wenig kann ich es verstehen, dass manche Fotografen den Sättigungsregler bis zum Anschlag drehen und so aus einem stimmungsvollen Landschaftsfoto ein kitschiges Kunstwerk machen.

Der Grat zwischen Optimierung und Übertreibung ist schmal, daher ist es immer mein Anspruch, das Foto bereits so perfekt wie möglich aus der Kamera zu bekommen und im Zuge der Nachbearbeitung nur noch kleinere Anpassungen vorzunehmen."

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Aki 's Japan Blog  Jan 2019

Akemashite omedetou – Frohes neues Jahr! Während bei uns Weihnachten das größte Fest des Winters ist, bereitet sich Japan im Dezember auf ein eigenes wichtiges Ereignis vor: Das japanische Neujahrsfest. Mit traditionellen Gerichten, symbolischer Dekoration und bunten Feierlichkeiten begrüßt man in Japan das neue Jahr.

 

Silvester in Japan - drei Tage im Kreis der Familie
Laute Partys und Silvesterknaller wird man in Japan am 31. Dezember nicht finden. Stattdessen gehen Japaner um Mitternacht zum nahegelegenen Schrein oder Tempel, um für ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr zu beten. Die ersten drei Tage des Jahres sind für die meisten Feiertage und geben die Möglichkeit, die Zeit gemeinsam mit Familie und Freunden zu verbringen.

Für Festtagsstimmung zum japanischen Neujahrsfest sorgen auch Trinkpartys, die man mit Freunden und Kollegen rund um den Jahreswechsel abhält. Ende Dezember feiert man als letzte Zusammenkunft des Jahres in Bars und Restaurants Bonenkai. Shinnenkai heißen die Feste, die dann im Januar organisiert werden, um das neue Jahr willkommen zu heißen.

Traditionelles Festmahl – Osechi

Das japanische Neujahrsessen mit seinen vielen Variationen und Bedeutungen wird meistens in Holzkisten mit dem Namen Jubako serviert. So stehen mit Seetang umwickelte Fische, Kobumaki, für Freude und Glück – denn das japanische Wort für Algen, Konbu, ähnelt Yorokobu, was „freudig sein“ bedeutet. Lotuswurzeln mit ihren vielen Löchern symbolisieren einen klaren Blick in die Zukunft, und Garnelen bedeuten ein langes Leben, weil sie mit ihrer krummen Form und ihrem Bart einer alten Person ähnlich sehen.

Soba, japanische Buchweizennudeln, sind in Japan nicht nur am 31. Dezember beliebt. Aber gerade dieses Gericht ist traditionell die letzte Mahlzeit im Jahr und wird dann Toshikoshi genannt. Abgesehen von dessen Symbolik – lange Nudeln für ein langes Leben – bedeutet es auch weniger Arbeit: Denn Soba ist schnell und einfach gekocht und lange haltbar, was besonders Hausfrauen im Neujahrsstress sehr begrüßen. Zudem verwendet man in Japan traditionell kein Feuer an Silvester, sodass die Speisen oft in den Tagen davor zubereitet werden. Übrigens: Wer seine Nudeln nicht vor Mitternacht aufgegessen hat, soll im neuen Jahr weniger Glück haben.

Ein anderes wichtiges Gericht, um das neue Jahr einzuläuten, sind Mochi – japanische Küchlein aus Klebreis, oft mit süßer Füllung. Während sie für gewöhnlich maschinell produziert werden, sind Oshogatsu-Mochi traditionell handgemacht. Man findet sie dann in Suppen, Desserts und Dekorationen. Ozoni heißt die Suppe auf Miso-Basis mit Fischbrühe (Dashi), Mochi und Wurzelgemüse, Ozenzai dagegen enthält neben Mochi noch rote Azuki-Bohnen.